BelalpHexe

Die verrückteste Volksabfahrt der Schweiz

und

Das grösste Wintersport-Event im Wallis

 

Belalp / Blatten

vom

 

10.01.2010 - 16.01.2010

 

Brig Belalp Tourismus
Informationsbüro

Blatten
3914 Blatten
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Die legendäre Belalp Hexe 

     
 

Vom 10. bis 16. Januar 2010 brodelt es wieder im Hexenkessel Blatten-Belalp. Und das bereits zum 27. Mal. Was 1983 im kleinen Rahmen begann, zählt heute zu den grössten Wintersport-Veranstaltungen im Wallis. Die Gründung der Belalp Hexe erfolgte 1982 durch den Vorstand des Skiclubs Belalp.

Von Louis Salzmann

 

 Hoch geht es zu und her, wenn sich an die 1500 Skifahrer, Boarder, Kids und Hexen auf der Belalp zur Belalp Hexe treffen.

Eingeläutet wird die Hexenwoche mit dem Belalp-Derby am Sonntag, gefolgt von den Hexen-Kids-Rennen am Mittwoch, dem Hexen-Gleittext und dem Hexen-Opening am Freitag und dem eigentlichen Höhepunkt, der Hexen-Abfahrt und dem Hexen-Cross am Samstag. Am Freitag- und Samstagabend steigt zudem die zurzeit wohl hippeste Party im Oberwallis:
Die Witches Night!
Dabei sein ist alles - mitmachen ist coller!

 

Die Sage

 

Die Hexe im Hegdorn 
     
 

Im Hegdorn, im Natischerberg, lebte einst, so wird erzählt, eine Hexe, die mit einem braven Manne verheiratet war. Ihr Haus stand gerade in der Grenzlinie zwischen der Komparde (Gemeinde) „Naters“ und Rischinen“. Vor alter Zeit war der Berg Naters in Verwaltungssachen und in Benützung der Wälder und Weidegänge in zwei Komparten geteilt. Die Hexe konnte sich darum in der gleichen Stube auf beliebiges Territorium hinstellen, was den Behörden Unbeliebigkeiten verursachte.

 Zu Zeiten wohnte die Hexe auch in „Aletsch“. Sie pflegte vertrautere Bekanntschaft mit einem Stridel, der in „Birgisch“ zu Hause war. Wenn sich nun diese Verliebten Besuche machen wollte, so nahmen sie die Gestalt von schwarzen Raben an und flogen so zusammen. Diese Raben sah man darum oft auf- und abfliegen, wie noch in heutigen Tagen, nur mit dem Unterschiede, dass damals solche Raben Hexen und Stridel waren, jetzt aber nur noch gewöhnliche Vögel.

Unsere Hexe hasste unter solchen Umständen ihren frommen Mann sehr; konnte ihm aber nie was Leides zufügen. Da geschah es, dass die Hexe in Aletsch sich Suppe kochen wollte. Sie setzte Pfanne und Butter aufs Feuer und erinnerte sich eben, dass sie noch keinen Knoblauch zur Hand hätte. Schnell eilte sie nach Naters hinab, und holte sich das nötige Kraut in einem Garten. Als sie auf der Rückreise nach Blatten kam, sah sie ihren verhassten Mann eben auf einem Baume schwarze Kirschen lesen. Als Rabe flog sie gleich auf die Spitze des Kirschbaumes und sandte ihrem aufblickenden Manne – er hatte zum Unglück eben unterlassen, zu Mittag den englischen Gruss zu beten – Kot in die Augen herab, dass er blind vom Baume stürzte und starb. Die Hexe aber ging nach Aletsch zurück und kochte ihre Suppe ruhig fort.

Da ging dann doch der wohlweisen Obrigkeit die Geduld aus. Die Hexe wurde eingefangen und angeklagt wegen des häufigen Rabenfluges und des Mordes an ihrem Manne in Blatten, während sie in Aletsch Suppe kochte. Vermutlich hat sie auf der Folter alle diese Verbrechen eingestanden, denn der Richter verurteilte sie nach damaligen Strafrechte zum Scheiterhaufen. Die Sünderin wurde im Hegdorn verbrannt, wo man die Richtstätte noch jetzt „Hagsch-Schädji“ heisst.

Arme Hexe; wenn du wirklich eine warst und das leisten konntest, weswegen man dich verbrannte, warum stiegst du nicht wieder als Rabe auf und spottest der Weisheit damaliger Gerechtigkeitspflege?

Quelle aus Walliser Sagen:
Pfarrer Moritz Tscheinen / Domherr Peter Joseph Ruppen, Druckerei Schmid – Sitten 1872

Jahrhunderte später hat der Skiclub Belalp zu Ehren des Mannes diese Hexenabfahrt ins Leben gerufen. Aus überlieferten Quellen starb der Mann auf dem Kirschbaum im heutigen Zielraum in Blatten.

 

Noch heute suchen schnelle Hexen mit Skier und Stöcken, sowie langsame Hexen mit Besen zwischen Hohstock und Blatten, die Wahrheit dieser Wallisersage.

 

 

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